Über die Künstlerin

Die Newcomerin Lia Nell stammt ursprünglich aus Niederösterreich, studierte in Wien Populargesang an der mdw (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) und lebte dabei 10 Jahre in Wien. Seit 2024 lebt sie wieder in Niederösterreich.

Ihre erste Single „Aufziehpuppal (I bin ned)“ veröffentlichte Lia Nell im März 2023 unter Eigenregie. Seit Ende 2023 hat sie das Label Tonherd an ihrer Seite, bei dem sie im Oktober 2024 bereits ihre erste EP „Wasserfarben“ mit 8 Songs veröffentlichte. In Wien ist die Künstlerin bereits viele Male aufgetreten, sowohl Solo oder im Duo mit ihrem Pianisten als auch mit voller Bandbesetzung. Unter den Auftritten waren beispielsweise das Donauinselfest 2024 und 2025 auf der W24 Bühne, als musikalischer Act beim „Die Niederösterreicherin Award“ 2025, das Sommerfest von Tonherd und viele weitere. Als erste Erfolge konnte sie den Sieg beim Rock the Island Contest und Interviews mit beispielsweise Radio Niederösterreich unter „Frisch aus NÖ“ und dem Magazin „Die Niederösterreicherin“ verbuchen.

Derzeit arbeitet Lia Nell an ihrem ersten Album, das voraussichtlich Ende 2026 veröffentlicht wird.

maximale Spieldauer: 60 min
mögliche Besetzungen: Solo, Duo, Band

EP "Wasserfarben"

Die Debüt-EP „Wasserfarben“ ist der musikalische Startschuss der Singer-Songwriterin Lia Nell, mit dem die gebürtige Niederösterreicherin einen eigenen Weg im österreichischen Musikland einschlägt. Glatte Sounds oder platte Texte sucht man bei ihr vergeblich. Stattdessen schafft sie eine Brücke zwischen poppigen Melodien, einem detailreichen Indiepop-Sound und mit Metaphern gespickten Texten, die von Demenz, Feminismus bis zum Chillen in einer Hängematte reichen. Dass Stimmen der studierten Sängerin wichtig sind, merkt man einerseits an ihrer klaren, markanten Stimme, die sowohl berühren als auch grooven kann, andererseits an den vielschichtigen Backing-Stimmen, welche ein repräsentatives Merkmal im Gesamtsound der Songs von Lia Nell darstellen – sei es als zweite Stimme oder als Chöre.

"Aufziehpuppal (I bin ned)"

Mit „I bin ned dei Aufziehpuppal des nur lächelt und immer winkt“ ruft Lia Nell in ihrem Song „Aufziehpuppal (I bin ned)“ dazu auf überholte Denkmuster und klischeehafte Frauenbilder endlich über den Haufen zu werfen und Frauen nicht als ein hübsches Gesicht eines dekorativen „Aufziehpuppals“, sondern als ganzheitliche Menschen mit all ihren Fehlern, Ecken und Kanten wahrzunehmen. Eingebettet in ein Klackern, das an das Aufziehgeräusch von Puppen erinnert, und einen tänzerischen Beat singt Lia Nell „I bin ned“ und schafft es dabei alle, die es brauchen, zu ermächtigen, ohne die typische Zeigefinger-Mentalität zu benutzen.

"Woat nu a Stund"

 Jeder und jede von uns kennt wahrscheinlich diese eine Person, die immer viel zu spät kommt – und zwar nicht nur die akademischen 15 Minuten, sondern eine geschlagene Stunde. „Woat nu a Stund“ erzählt genau diese Geschichte mit einer Portion Augenzwinkern. Einen unerwarteten Plottwist hält der Song neben eingängigen Melodien, modernen Effekten und einem vibey Beat auch bereit.

"Wie's mi ärgert"

„Wie‘s mi ärgert“ erzählt von dem Gefühl nicht so akzeptiert zu werden, wie man ist, dass das Gegenüber in veralteten Denkmustern verharrt und nicht mal wirklich zuhört. So ist der Song nicht nur ein Powersong für Frauen, sondern für alle, die ihn brauchen und sich angesprochen fühlen. Unterstützt wird die Message von wütend klingenden Synths und Beats, einem eindringlichen Bass und Vocaleffekten.

"Hängemattn"

Lia Nell bringt die unbeschwerte, sommerliche Frische mit ihrer Single „Hängemattn“ in ein musikalisches Gewand. Sie lässt im Refrain ihr Publikum den schwerelosen Moment genießen, den man erlebt, wenn man am höchsten Punkt beim Schwingen in einer Hängematte ist. Gleichzeitig wird in den Strophen auch die unbeschwerte, glückliche Zeit besungen, wenn man in der Hängematte chillt, einfach nur seine Umgebung beobachtet und das Gefühl, wenn die Zeit stehen bleibt.

"Wasserfarben"

Das Vergessen von Erinnerungen und das nicht Wiedererkennen seiner Geliebten vergleicht die Singer-Songwriterin Lia Nell in ihrer neusten Single mit dem Zerrinnen von Wasserfarben. Der gleichnamige Song ist eine gefühlvolle Ballade, die die Themen Demenz und Alzheimer aufgreift und gleichzeitig die eigenen Erinnerungen an den betroffenen Menschen auf eine liebevolle Art und Weise reflektiert. Musikalisch sind die Hauptakteure die nah aufgenomme Stimme, die einen erzählerischen und innigen Charakter erzeugt, und ein warmer Klaviersound, der die ZuhörerInnen im 6/8-Takt sanft hin und herwiegt und gleichzeitig eine Geborgenheit widerspiegeln soll. Untermauert wird die Stimmung von Streichersounds und einigen Backingstimmen, welche sich über den Song aufbauen und im zweiten Refrain in einem kraftvollen Chor münden. 

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